Herzlich Willkommen auf der Internetseite des FV Steinmauern 1926 e.V.
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Spielberichte 1. Mannschaft

27. Spieltag: FVS - SV Au am Rhein 2:1

Sonntag, 1. Mai, 15 Uhr

 

Da man in den vergangenen Jahren (ungeachtet der Tabellensituation) immer gute

Ergebnisse gegen die Auer einfahren konnte und unter der Woche (beim 0:3 gegen den VfR Bischweier) große Moral und Kampfgeist bewiesen hatte, standen die Vorzeichen für das Duell gegen den Aufstiegskandidaten gut.

Für den FVS geht es noch darum, die Runde ordentlich zu Ende zu spielen und diese möglichst auf einem einstelligen Tabellenplatz zu beenden. Daher konnte man gegen die favorisierte Mannschaft aus Au am Rhein ganz befreit aufspielen. Die Gäste aus Au waren in der Anfangsviertelstunde drückend überlegen, konnten dies aber nicht in Tore ummünzen. Der Top-Torjäger der Gäste, Lukas Grob, musste bereits in der 31. Spielminute ausgewechselt werden, genau wie Matteo Hiesl auf Steinmauerner Seite. Gute Besserung und schnelle Genesung an beide! Der FVS ging eher glücklich durch einen Torwartfehler (und Yeansen Stetter) in Führung. Das 1:0 hielt jedoch gerade mal eine Minute bevor ein Abstimmungsfehler in der Hintermannschaft dem SV Au den Ausgleich ermöglichte. Der Siegtreffer von Marcel Weßbecher resultierte aus einem weiten Abstoß, den Yeansen Stetter verlängerte. Im Eins gegen Eins behielt Steinmauerns bester Torschütze dann die Ruhe und schob gekonnt ein. Sowohl Vorlagengeber als auch der Torschütze waren zuvor eingewechselt worden.

Die Gäste drängten die Blau-Weißen jetzt weiter und weiter in die eigene Hälfte zurück und es gab immer weniger Entlastung durch Konter. Jeder einzelne Spieler, jedoch vor allem die Hintermannschaft um Routinier Simon Hiesl, verteidigte taktisch diszipliniert und clever. Den einzigen Fehler der Feldspieler konnte FVS-Schlussmann Sidney Müller in der 88. Spielminute durch einen gehaltenen Foulelfmeter ausbügeln. Insgesamt war es, wie schon am Mittwoch in Bischweier, eine kämpferisch und moralisch gute Leistung, nur diesmal mit dem richtigen Ergebnis.


Aufstellung: Sidney Müller - Alexander Sisin, Adrian Pop, Matteo Hiesl (45. Marcel
Weßbecher), Max Bulkenov, Jonas Hörig, Simon Hiesl, Manuel Fröhner (73. Kay Petrisor), Giuseppe Pollari (31. Yeansen Stetter), Björn Götz, Matthias Bohn.

26. Spieltag: VfR Bischweier - FVS 3:0

Mittwoch, 27. April, 18.30 Uhr

 

25. Spieltag: FVS - FC Obertsrot 0:3

Sonntag, 24. April, 15 Uhr

 

24. Spieltag: FVS - SV Forbach 3:0

Mittwoch, 20. April, 19 Uhr

 

Tore: Manuel Fröhner, Marcel Weßbecher, Fabian Maracek

23. Spieltag: FC Frankonia Rastatt - FVS 1:1

Sonntag, 17. April, 15 Uhr

 

Eine stark ersatzgeschwächte erste Mannschaft kam im Auswärtsspiel bei Frankonia Rastatt nicht über einen Punkt hinaus. Beim 1:1 glich Jannes Metz in der 65. Minute die Führung der Frankonen durch Serhat Öztürk (19.) aus.
Die Gastgeber waren von Beginn bis Ende giftig und kämpften (wie erwartet) um jeden Ball. Der FVS hatte dem nur wenig entgegenzusetzen. Folglich ist es ein leistungsgerechtes Unentschieden zweier an diesem Tage gleichstarker Mannschaften.
 
Aufstellung: Sidney Müller – Alexander Sisin, Fabian Maracek, Matteo Hiesl, Björn Götz, Vincent Reuter, Manuel Fröhner (78. Daniel Loris), Florian Ball (73. Matthias Bohn), Jannes Metz (84. André Waltenberger), Yeansen Stetter, Marcel Weßbecher.

22. Spieltag: FVS - FV Ottersdorf 0:1

Sonntag, 10. April, 15 Uhr

 

Bei gutem Wetter und guter Kulisse begann ein Duell auf Augenhöhe, der tabellarische Unterschied war zu keinem Zeitpunkt des Spiels zu spüren. Trotzdem ging der FV Ottersdorf bereits in der 16. Spielminute durch Manuel Herr in Führung. Die Elf von Trainer André Waltenberger spielte jedoch unbeeindruckt weiter und erhöhte den Druck. Die Mannschaft spielte auch dann noch unbeeindruckt weiter, als sich Kapitän Jan Hänle die Schulter auskugelte und vom Platz musste. Gute Besserung an der Stelle! Für ihn kam Jonas Hörig auf den Platz, welcher im Mittelfeld die Fäden zog und ein starkes Spiel zeigte. Das spricht für die Qualität des Kaders der Blau-Weißen.
Alles in allem kann man niemandem wirklich einen Vorwurf machen: Die Leistung jedes Einzelnen war konzentriert, der Wille war da, was letztendlich fehlte, war die Durchschlagskraft, um sich gegen die kopfballstarke Ottersdorfer Abwehr zu behaupten. Spielerisch und konditionell war man vor allem in der zweiten Halbzeit überlegen. Die Gäste verteidigten die Führung mit viel Geschick und zeigten ihre Stärke beim Kontern. Am Ende steht man leider trotzdem mit null Punkten da und kann sich nun auf die nächsten Spiele fokussieren.
 
Aufstellung: Sidney Müller – Fabian Maracek, Adrian Pop, Matteo Hiesl, Björn Götz, Jan Hänle, Manuel Fröhner (78. Jonas Hörig), Florian Ball (55. Ruben Weßbecher, 64. Jannes Metz), Vincent Reuter, Yeansen Stetter (79. Arthur Tuckin), Marcel Weßbecher.

Nachholspieltag: FVS - FV Plittersdorf 5:1

Mittwoch, 6. April, 19 Uhr

 

Das heiß ersehnte Derby gegen den FV Plittersdorf begann am Mittwochabend direkt mit einem Dämpfer für den FVS: Bereits in der ersten Spielminute nutzte Gästespieler Ibrahima Sow mit einem sehenswerten Distanzschuss die erste Chance des Spiels. FVS-Kapitän Jan Hänle wurde allerdings direkt zuvor klar gefoult, was der Schiedsrichter leider übersehen hatte. Die Blau-Weißen schüttelten sich kurz und nur zwei Minuten später trat Adrian Pop einen Freistoß aus dem Halbfeld sehr scharf auf den langen Pfosten, wo der Ball schließlich auch ohne Abnehmer den Weg ins Netz fand.
Die gut eingestellte Elf von Coach Andre Waltenberger war in der Folge feldüberlegen und hatte mehr Spielanteile, wobei sich die Gäste aus dem Ried aufs Kontern beschränkten, aber nie ernsthaft gefährlich wurden. Torjäger Marcel Weßbecher traf noch den Innenpfosten, bevor Jan Hänle bei einem Eckball komplett freistand, sich hochschraubte und zur umjubelten Führung einköpfte bzw. eher „einschulterte“. Somit konnte die verdiente Führung mit in die Halbzeit genommen werden.
In der 61. Minute war es wieder Jan Hänle, der nach einem Eckball einköpfte. Der stark spielende Yeansen Stetter, welcher bereits in der ersten Halbzeit beinahe ein artistisches Traumtor erzielt hätte, machte es in der 68. Spielminute besser und knallte den Ball ansatzlos unter die Latte. Nach 22 Spieltagen und 449 Einsatzminuten ist der berühmt berüchtigte Knoten nun scheinbar endlich geplatzt. In der Nachspielzeit bewies Vincent Reuter mit einem sehenswerten Heber seine exzellente Technik, wobei gemunkelt wurde, dass es kein Heber hätte sein sollen. Sei's drum: der Ball war nochmal im Netz, die Zuschauer durften nochmal jubeln und bei einer konsequenteren Chancenverwertung sowie weniger Abseitsstellungen hätte das Ergebnis durchaus auch höher ausfallen können. Der starke Gästekeeper Dominik Haas wusste dies jedoch in gekonnter Manier zu verhindern.
Die Gäste kamen in der zweiten Hälfte nur zweimal vor das FVS-Gehäuse: Ein harmloser Kopfball landete in den Armen von Keeper Sidney Müller. Das andere Mal brauchte der FVS-Schlussmann nur einen Arm, um Abseits zu reklamieren, was der Schiedsrichter genauso sah. Dementsprechend war das Tor der Rieder nicht gültig. Gutes Auge an der Stelle von beiden! Insgesamt war es ein hoch verdienter Derbysieg, der Auftrieb für das nächste Derby am Sonntag gegen den FV Ottersdorf geben sollte.
 
Aufstellung: Sidney Müller – Fabian Maracek, Adrian Pop, Matteo Hiesl, Björn Götz, Jan Hänle, Manuel Fröhner (78. Jonas Hörig), Florian Ball (55. Ruben Weßbecher, 64. Jannes Metz), Vincent Reuter, Yeansen Stetter (79. Arthur Tuckin), Marcel Weßbecher.

21. Spieltag: FV Baden-Oos II - FVS 0:13

Sonntag, 27. März, 15 Uhr

 

Die Gastgeber hatten dem FVS zu keinem Zeitpunkt etwas entgegenzusetzen. Positiv ist,

dass man das Torverhältnis verbessern konnte und zu spüren war, dass die Mannschaft den

Druck über die gesamten 90 Minuten aufrechterhalten wollte. Trotz des hohen Ergebnisses

war die Chancenverwertung immer noch nicht optimal, daran gilt es, weiter zu arbeiten.

 

Aufstellung: Sidney Müller – Vincent Reuter, Adrian Pop (56. Kay Petrisor), Matteo Hiesl,

Björn Götz, Jan Hänle (53. Yannis Wössner), Jannes Metz, Florian Ball (64. Niklas

Herrmann), Manuel Fröhner, Yeansen Stetter (46. Daniel Loris), Marcel Weßbecher.

Nachholspieltag: FV Hörden - FVS 1:2

Mittwoch, 23. März, 19 Uhr

 

Beim FV Hörden schaffte der FVS nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge die Trendwende. 2:1 gewannen die Blau-Weißen das Duell beim Tabellensechsten aus dem Murgtal unter der Woche.

In einer insgesamt ausgeglichenen Partie sorgten Marcel Weßbecher (43. Minute) und Florian Ball (49.) kurz vor und kurz nach der Pause für die Gästetore. Die Hausherren waren nach etwas über einer halben Stunde durch Valentin Bobrow in Führung gegangen (32.), doch anders als zuletzt gegen Iffezheim schockte dies die Waltenberger-Elf nur kurzzeitig. Man blieb konzentriert, nutzte die individuellen Fehler der Hördener aus und kam am Ende zu einem nicht unverdienten Auswärtssieg, der Auftrieb für die nächsten Aufgaben geben dürfte.

 

Aufstellung: Sidney Müller - Vincent Reuter (67. Max Bulkenov), Adrian Pop, Matteo Hiesl, Fabian Maracek (63. Björn Götz), Jan Hänle, Jonas Hörig (67. Matthias Bohn), Florian Ball (85. Johannes Holbein), Manuel Fröhner (80. Jannes Metz), Yeansen Stetter, Marcel Weßbecher.

Nachholspieltag: FVS - FV Iffezheim 1:3

Sonntag, 20. März, 15 Uhr

 

Im jüngsten Heimspiel gegen den FV Iffezheim leistete sich der FVS eine schwache, von Fehlern geprägte erste Hälfte und geriet verdient mit drei Toren in Rückstand. Die Mannschaft kam insgesamt einfach viel zu spät ins Spiel. Jan Hänle erzielte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte per Foulelfmeter noch den Anschlusstreffer.

In der zweiten Halbzeit drückte man zwar auf das Tor der Renndörfler, jedoch war man schlussendlich einfach nicht zwingend genug. Die vorhandenen Chancen wurden allesamt vom Torhüter der Gäste entschärft.  

 

Aufstellung: Sidney Müller - Vincent Reuter (82. Johannes Holbein), Adrian Pop, Matteo Hiesl, Fabian Maracek (63. Björn Götz), Jan Hänle, Jonas Hörig (85. Max Bulkenov), Florian Ball (63. Jannes Metz), Manuel Fröhner, Yeansen Stetter, Marcel Weßbecher.

Nachholspieltag: FC Rastatt 04 - FVS 3:1

Sonntag, 13. März, 15 Uhr

 

Leider fielen beim FVS vor dem Auftritt bei Rastatt 04 gleich vier Spieler mit einer Coronainfektion aus (Sidney Müller, Björn Götz, Jannes Metz und Arthur Tuckin). Da das Spiel nicht verlegt werden konnte, ging man dementsprechend ersatzgebeutelt ins Spiel. Im Münchfeldstadion waren die Rastatter das gesamte Spiel über feldüberlegen. Die Blau-Weißen wehrten sich tapfer, jedoch hatte man an diesem Tag nicht viel entgegenzusetzen. Simon Hiesl konnte in der Nachspielzeit lediglich den Ehrentreffer markieren. Somit verweilt der FVS auf dem 8. Tabellenplatz, wobei sich der Abstand auf den 7. Platz auf vier Punkte vergrößert hat.

 

Aufstellung: Jan-Simon Müller - Vincent Reuter, Adrian Pop, Matteo Hiesl, Max Bulkenov, Jan Hänle, Jonas Hörig (65. Marcel Lisowski), Yeansen Stetter, Florian Ball (76. Simon Hiesl), Manuel Fröhner (84. Daniel Loris), Marcel Weßbecher.

Nachholspieltag: FVS - FC Gernsbach 2:0

Sonntag, 6. März, 15 Uhr

 

Nach den guten Vorbereitungsspielen konnten es das Trainerteam und die Mannschaft kaum erwarten, dass es nun endlich losgeht mit der 2. Saisonhälfte. Man hat einiges wiedergutzumachen, da man zwar bisher teilweise gute Ergebnisse einfahren konnte, jedoch viele unnötige Punktverluste hinnehmen musste. Wie schon in den Testspielen ging die Mannschaft hochmotiviert zu Werke. Von Beginn an ließ man den Murgtälern keine Chance und drückte aufs Tempo. Marcel Weßbecher markierte sein 14. Saisontor indem er einen Abstimmungsfehler zwischen Torwart und Verteidiger bestrafte. Das 2:0 fiel nach einem schnellen Einwurf von Arthur Tuckin: Manuel Fröhner lupfte den Ball mit viel Gefühl auf den zweiten Pfosten, wo Florian Ball stand und entspannt einnicken konnte. Alles in allem zeigten sich die Blau-Weißen spielfreudig, aggressiv in den Zweikämpfen und gut organisiert. Die Chancenverwertung war hingegen katastrophal. Hätten die Gäste nicht ihren hervorragenden Keeper Marius Büchel gehabt, wäre das Ergebnis mit Sicherheit deutlich höher ausgefallen.

Das Spiel der 2. Mannschaft war von der Gernsbacher Seite abgesagt worden.
 
Aufstellung: Sidney Müller - Vincent Reuter, Adrian Pop, Matteo Hiesl, Björn Götz, Jan Hänle, Jonas Hörig (67. Yeansen Stetter), Arthur Tuckin (60. Fabian Maracek), Florian Ball (71. Max Bulkenov), Manuel Fröhner (76. Johannes Holbein), Marcel Weßbecher.

15. Spieltag: FVS - 1. SV Mörsch II 4:0
Sonntag, 28. November, 14.30 Uhr

 

Im letzten Spiel dieses Jahres (aufgrund der Corona-Situation geht der Südbadische Fußballverband vorzeitig in die Winterpause) feierte der FVS gegen den 1. SV Mörsch II am vergangenen Sonntag einen schönen Abschluss. 4:0 hieß es am Ende gegen die Schwarz-Gelben.

Da der Naturrasen unbespielbar war, wich man gegen die Mörscher Reserve auf den geliebten Kunstrasen aus. Durch hohes Pressing und spielerische Überlegenheit ließ man dem Gegner zu keinem Zeitpunkt des Spiels die Hoffnung, etwas Zählbares mitzunehmen. Stürmer Marcel Weßbecher schnürte einen Dreierpack und Björn Götz verwandelte einen Foulelfmeter sicher. Lediglich die Chancenverwertung hätte besser sein können in einem Spiel, das insgesamt sehr zufriedenstellend verlief. Mit 22 Punkten überwintert der FVS in der Kreisliga A, Nord auf dem 9. Tabellenplatz. Weiter geht's sportlich - so Corona will - im März 2022.

Es spielten: Sidney Müller- Björn Götz (74. Niklas Herrmann), Adrian Pop, Matteo Hiesl, Marcel Lisowski, Jonas Hörig (63. Simon Hiesl), Vincent Reuter (73. Alexander Sisin), Jannes Metz, Florian Ball, Ruben Weßbecher, Marcel Weßbecher.

14. Spieltag: FV Würmersheim II - FVS 2:1
Samstag, 20. November, 16.15 Uhr

 

Ein schwer zu bespielender Platz, ein sehr unangenehmer Gegner sowie eigenes
Unvermögen besiegelte die unglaublich ärgerliche sowie unnötige 1:2-Niederlage beim FV Würmersheim II.

Die erste Viertelstunde konnte der FVS den Gegner früh unter Druck setzen und hatte sogar eine sehr gute Gelegenheit in Führung zu gehen. Danach war es so, als wäre ein Stecker gezogen worden. Man übte keinen Druck mehr aus, war zu weit weg von den Gegenspielern und überließ der Heimmannschaft, die lautstark von ihren Fans unterstützt wurde, das Spiel. Diese sahen eine beherzte Würmersheimer Reserve, die taktisch sehr gut eingestellt war, hart in die Zweikämpfe ging und schnell und vertikal nach vorne spielte. Einen solchen vertikalen Steilpass konnte Max-Lucca Weßbecher zur Führung in der 18. Spielminute verwerten. Die FVS-Elf von André Waltenberger tat sich sichtlich schwer, Torchancen zu kreieren.

Mit diesem Rückstand ging es dann in die Halbzeitpause. Also eigentlich noch alles drin. Vier Minuten nach Wiederanpfiff bekam Würmersheim jedoch einen berechtigten Elfmeter zugesprochen, den Lorenz Kraus sicher verwandelte. Nun musste der FVS alles nach vorne werfen und die Würmersheimer konnten sich aufs Verteidigen konzentrieren. Sie hatten allerdings mehrere gute Konterchancen, die sie jedoch nicht nutzen konnten. Jan Hänle konnte zwar noch durch einen Foulelfmeter zum 1:2 verkürzen, weitere Gelegenheiten erspielte man sich allerdings nicht. Die Niederlage ist absolut verdient und zeigt auf, dass leider momentan die Konstanz fehlt, um weiter oben in der Tabelle zu stehen.

Nach den zuletzt guten Ergebnissen gegen weiter oben in der Liga stehende Gegner hatte man sich erhofft, mit diesem Spiel zu bestätigen, dass man besser ist als der aktuell zehnte Tabellenplatz. Das Ziel muss es jetzt sein, aus den letzten drei verbliebenen Hinrundenspielen drei Siege einzufahren, um eine gute Ausgangslage für die Rückrunde zu schaffen, in welcher sicherlich der ein oder andere

verletzte Spieler zurückkehren wird.


Aufstellung: Sidney Müller - Patrick Goschi, Fabian Maracek, Matteo Hiesl, Max Bulkenov,
Jan Hänle, Jonas Hörig (40. Jannes Metz), Simon Bischof (77. Ruben Weßbecher), Florian
Ball, Vincent Reuter (46. Manuel Fröhner), Marcel Weßbecher (89. Marcel Lisowski).

13. Spieltag: FVS - SV Bietigheim 0:0
Sonntag, 14. November, 14.30 Uhr

 

Der FVS trotzte dem Tabellenführer SV Bietigheim am vergangenen Sonntag mit viel Kampfkraft ein 0:0 ab, weshalb die Gäste Platz eins in der Tabelle räumen mussten. Angesichts der Verletztenmisere ist die Leistung der Blau-Weißen umso höher zu bewerten, zumal gegen Bietigheim auch noch Trainer André Waltenberger krankheitsbedingt fehlte.

Auf dem matschigen und sehr schwer zu bespielenden Platz entwickelte sich von Anfang an ein kampfbetontes und läuferisch sehr anspruchsvolles Spiel. Beide Mannschaften
versuchten, die Abwehrreihen meist mit langen Bällen zu überwinden, da gezieltes
Kombinationsspiel nur sehr schwer möglich war. Die FVS-Defensive machte jedoch ihren Job und stand sehr stabil, obwohl Innenverteidiger Adrian Pop verletzungsbedingt bereits in der 29. Minute ausgewechselt werden musste.

In der ersten Halbzeit hatten die Gäste nur eine nennenswerte Torchance. Ein Freistoß aus guter Position ging haarscharf am Gehäuse vorbei. Die Mannschaft von Co-Trainer Manuel Fröhner hatte zwar nicht mehr Spielanteile, jedoch die besseren Torchancen. Marcel Weßbecher scheiterte zunächst am Gästekeeper und zielte anschließend nicht genau genug. Der eingewechselte Jannes Metz lief ebenfalls alleine aufs Tor zu und versuchte es (berechtigterweise) mit einem Heber, welcher jedoch misslang. Der Tabellenführer hätte kurz vor Schluss doch noch die drei Punkte einfahren können, aber der gut getimte Kopfball klatschte zum Glück für den FVS an den Pfosten.

Insgesamt zeigte der FVS, wie die letzten Wochen auch, eine geschlossene
Mannschaftsleistung, mit welcher man jeden Gegner in der Liga schlagen kann. Besonders Kapitän Jan Hänle und Jonas Hörig stachen hervor, da sie mit ihrem Laufpensum, ihrer Zweikampfstärke und der fußballerischen Klasse dem Spiel ihren Stempel aufdrücken konnten. Ein Kompliment geht jedoch an alle Spieler, da jeder den Kampf auf dem schwierigen Platz annahm sowie clever und fehlerlos spielte.

 

Aufstellung: Sidney Müller - Fabian Maracek, Adrian Pop (29. Alexander Sisin), Matteo
Hiesl, Max Bulkenov, Jan Hänle, Jonas Hörig, Simon Bischof (85. Simon Hiesl), Arthur Tuckin (59. Jannes Metz), Vincent Reuter (69. Florian Ball), Marcel Weßbecher.

12. Spieltag: SV Forbach - FVS 1:5
Sonntag, 7. November, 14.30 Uhr

 

Nach zwei Unentschieden in Folge war jedem klar, dass das Spiel beim Tabellenschlusslicht in Forbach eine Pflichtaufgabe würde. Jedoch wusste die Mannschaft sowie das Trainer-Team, dass es nie leicht ist, am Eulenfelsen zu spielen. Der sehr enge und kurze Kunstrasen hat schon viele favorisierte Mannschaften zur Verzweiflung gebracht. Der FVS begann jedoch konzentriert und zeigte, dass er die wichtigsten Attribute beherrscht, welche man in Forbach braucht: Kopfballspiel und Zweikampfhärte. Zudem war man spielerisch deutlich überlegen.

Wenn es etwas auszusetzen gibt, dann die mangelnde Chancenverwertung sowie die Unachtsamkeit beim Gegentreffer. Generell ließ man den Murgtälern phasenweise zu viel Platz, woraus jedoch nur (bis auf das Gegentor) ein Lattentreffer in der ersten Halbzeit resultierte.

Dass Stürmer Marcel Weßbecher gerne in Forbach trifft, war bekannt und wieder einmal bestätigte er seine Eulenfelsen-Vorliebe mit drei Toren. Ebenfalls in die Torschützenliste eintragen konnten sich Jan Hänle und Florian Ball. Alles in allem steht ein Pflichtsieg zur Buche, der gut und gerne höher hätte ausfallen können.

 

Aufstellung: Sidney Müller - Alexander Sisin, Adrian Pop, Matteo Hiesl, Max Bulkenov, Jan
Hänle (73. Simon Bischof), Jonas Hörig (62. Vincent Reuter), Manuel Fröhner, Arthur Tuckin
(73. Simon Hiesl), Florian Ball, Marcel Weßbecher.

11. Spieltag: FVS - SV Staufenberg 1:1
Sonntag, 31. Oktober, 14.30 Uhr

 

Die erste Mannschaft kam gegen den SV Staufenberg zu einem 1:1. Nach einem frühen Eigentor von Marcel Lisowski, bedingt durch Abstimmungsprobleme in der Hintermannschaft (2. Minute), liefen die Blau-Weißen lange einem Rückstand hinterher. Erst Florian Ball schaffte nach einer Ecke den 1:1-Ausgleich. Es war eine strittige Szene, da nicht ganz klar war, ob der Ball tatsächlich die Linie überquert hatte. Der Kölner Keller meldete sich jedenfalls nicht und so zählte der Treffer (83.). Die Staufenberger waren zu diesem Zeitpunkt bereits in Unterzahl, Mahler hatte kurz vor der Pause die Ampelkarte gesehen.

10. Spieltag: SV Au - FVS 2:2
Samstag, 23. Oktober, 16.15 Uhr
 

Nach der guten Leistung im Heimspiel gegen den VFR Bischweier galt es, nahtlos an diese anzuknüpfen, da man wusste, dass es immer unangenehm ist (vor allem auswärts) gegen

die Auer zu spielen.

Der FVS kam zwar gut in Spiel, die besseren Chancen hatten aber zu Beginn die Gastgeber. Ein Kopfball sowie eine Direktabnahme verfehlten das FVS-Gehäuse nur jeweils knapp. Nach der Anfangsviertelstunde fingen sich die Blau-Weißen jedoch und begannen - wie die Woche zuvor - mit gutem Zweikampfverhalten, einer hohen Laufbereitschaft und klaren Absprachen das Spiel zu bestimmen. Leider führte dies in der ersten Halbzeit nicht zur Führung, da die gut laufenden Angriffe meistens am letzten Pass oder am Abschluss scheiterten. Der Gastgeber hatte bis zur Pause keine einzige Torchance mehr.

Nach der Halbzeit erhöhte der FVS nochmals den Druck und drängte den SV Au am Rhein immer weiter in dessen Hälfte. Dies sollte in der 59. Spielminute belohnt werden. Der nur zwei Minuten zuvor eingewechselte Kapitän Jan Hänle setzte sich sehenswert auf der rechten Seite durch und spielte auf seinen Vize-Kapitän Simon Bischof, welcher frei vor dem Tor sicher verwandeln konnte. Der SV Au reagierte darauf mit drei gelben Karten innerhalb von vier Minuten, das Spiel gewann zunehmend an Härte. Insgesamt verteilte der Schiedsrichter zehn gelbe Karten, drei für den FVS und sieben für den SV Au.

Das Spiel wurde Mitte der zweiten Halbzeit ausgeglichener, da die Auer nun mehr in das Spiel investierten. Dennoch erhöhte die Elf von Trainer André Waltenberger in der 77. Spielminute

auf 2:0. Einen Schuss aus dem Rückraum, welchem eine Ecke vorangegangen war, verlängerte der aufgerückte Verteidiger Adrian Pop ins Tor. Der Jubel bei den zahlreich vertretenen FVS-Anhängern war dementsprechend groß.

Der SV Au bewies jedoch große Moral und warf nochmal alles nach vorne. Sie sollten noch zwei Chancen bekommen, die sie leider eiskalt nutzten. Zweimal dasselbe Bild: langer Ball in die Spitze, der FVS konnte den ersten Ball nicht aus dem Strafraum befördern, ein Auer Stürmer eroberte den zweiten Ball, konnte sich wiederum im Strafraum (!) gegen mehrere Gegenspieler behaupten und verwandeln. Ein Sieg wäre lediglich verdient gewesen, hätte man über 90 Minuten konsequent und clever verteidigt, sowie die ein oder andere Torchance mehr genutzt. Die Leistung insgesamt war ansprechend, jedoch muss die Mannschaft noch cleverer agieren, wenn man die Top-Teams aus der Liga schlagen will.

 

Aufstellung: Sidney Müller – Alexander Sisin (67. Florian Ball), Adrian Pop, Matteo Hiesl,

Björn Götz, Patrick Goschi (57. Jan Hänle), Jonas Hörig, Arthur Tuckin (73. Vincent Reuter),

Simon Bischof, Ruben Weßbecher (73. Simon Hiesl), Marcel Weßbecher.

9. Spieltag: FVS - VfR Bischweier 2:0
Sonntag, 17. Oktober, 15 Uhr
 

Die (nach wie vor) stark von Verletzungen gebeutelte FVS-Mannschaft scheint nach der 5:1-Auswärtsniederlage gegen Obertsrot die klare Ansage des Trainerteams verstanden zu

haben: die Mannschaft muss nun enger zusammenrücken und als eine Einheit auftreten, in

welcher jeder alles gibt und für den Mitspieler arbeitet. Genau das brachten alle Spieler beim 2:0-Heimsieg am Sonntag gegen den VfR Bischweier von Beginn bis Ende des Spiels auf den Platz.

Von Beginn an war man sehr präsent in den Zweikämpfen, die Laufbereitschaft war hoch und man half sich gegenseitig mit klaren Kommandos. Die Gäste aus Bischweier hatten zwar viel Ballbesitz, konnten jedoch kein Kapital daraus schlagen, da der FVS sehr kompakt stand. Innenverteidiger Adrian Pop jagte den gegnerischen Stürmern ein ums andere Mal mit sehenswerten Tacklings den Ball ab, was die Zuschauer sogar zu Szenenapplaus bewegte.

In der 7. Spielminute konnte der gegnerische Torwart einen Schuss des aufgerückten Adrian Pop nur nach vorne abprallen lassen. Marcel Weßbecher stand da, wo ein Stürmer stehen muss und staubte ab. Mit der Führung im Rücken übernahm die Elf von André Waltenberger die Kontrolle und kombinierte sich immer wieder sehenswert nahe ans Tor der Gäste. Besonders Sidney Somers, Björn Götz und Arthur Tuckin spielten sehenswerten Kombinationsfußball. Die Mitte des Spielfelds wurde von Patrick Goschi und Simon Bischof läuferisch und taktisch beherrscht. In der ersten Halbzeit kamen die Gäste nicht einmal gefährlich vors blau-weiße Tor. Das dominante Auftreten wurde kurz vor der Halbzeit durch den zweiten Treffer von Marcel Weßbecher belohnt, diesmal traf er per Kopf.

Nach der Pause investierte Bischweier deutlich mehr als in der ersten Halbzeit und kam zu mehreren guten Torchancen. Nach einem Ballverlust rettete Matteo Hiesl vor dem einschussbereiten Felix Maksimovic. Ein paar Minuten später lief Marcel Kristofic alleine aufs Tor zu, scheiterte jedoch an FVS-Keeper Sidney Müller, welcher den Ball mit einem Reflex um den Pfosten lenkte. Der FVS ließ sich zwar mit der Dauer des Spiels immer tiefer fallen, blieb jedoch gefährlich und hatte mehrere Möglichkeiten das 3:0 zu erzielen. Viel lief in der zweiten Halbzeit über den eingewechselten Ruben Weßbecher, welcher sich oft über außen durchsetzen konnte.

Letztendlich steht ein verdienter Heimsieg zur Buche, in welchem man die Erwartungen der Trainer zur Gänze erfüllen konnte.

Nächste Woche geht es zum SV Au am Rhein, welcher aktuell ziemlich gut drauf ist. Wenn man die Leistung wie gegen Bischweier abrufen kann, ist jedoch mit Sicherheit etwas Zählbares drin.

 

Aufstellung: Sidney Müller – Björn Götz, Adrian Pop, Matteo Hiesl, Max Bulkenov, Patrick

Goschi (90. Manuel Fröhner), Simon Bischof, Jannes Metz, Arthur Tuckin, Sidney Somers

(67. Ruben Weßbecher), Marcel Weßbecher. 

8. Spieltag: FC Obertsrot - FVS 5:1
Mittwoch, 13. Oktober, 18.30 Uhr
 

Nichts zu holen gab's für die erste Mannschaft beim Gastspiel in Obertsrot. Mit 1:5 verloren die Blau-Weißen am Ende klar, da nutzte auch die frühe Führung durch Jannes Metz nichts (18. Minute). Die Gastgeber - einer der Aufstiegskandidaten der Kreisliga A, Nord - glich bereits vier Minuten nach der FVS-Führung zum 1:1 aus.

In der Folge wurde es aus Gästesicht nicht mehr besser. Die Gastgeber beherrschten Ball und Gegner und setzten ihre Überlegenheit auch in Tore um. Zwar half der FVS mit Eigentoren nach, am letztlich verdienten Erfolg des FCO änderte dies aber nichts.

7. Spieltag: FVS - Frankonia Rastatt 2:1
Mittwoch, 13. Oktober, 18.30 Uhr
 

Nach der 0:5-Niederlage gegen Ottersdorf (3. Oktober) gab es in der Mannschaft und im Trainerteam sehr viel Rede- und Handlungsbedarf. Man muss nichts beschönigen: es war unterm Strich einfach eine beschämende Leistung.

Trotzdem musste der Fokus schnellstmöglich wieder auf die kommenden Wochen gerichtet werden, denn dies sind die bekannten Wochen der Wahrheit mit einigen 50:50-Spielen, bei denen die Mannschaften in etwa gleich stark sind. Mit den Frankonen aus Rastatt kam eine Mannschaft ins Murgstadion die durchaus für Überraschungen bekannt ist, somit war der FVS gewarnt.

Die ersten 20 Minuten gehörten jedoch klar den Gästen aus Rastatt, die zwei ganz klare Tormöglichkeiten vergaben. Die dritte Möglichkeit landete dann im Tor des FVS. Zum Glück ließ der Ausgleich nur zwei Minuten auf sich warten: Ruben Weßbecher setzte sich über Rechtsaußen durch und flankte auf den langen Pfosten zu Jannes Metz, der den Ball volley in die lange Ecke schob. Für den 18-Jährigen war es das erste Tor für die "Erste". Nach dem Ausgleich wachten die Blau-Weißen auf und übernahmen langsam die Kontrolle über das Spiel, wobei die Gäste durch Konter gefährlich blieben.

Nach der Pause konnte die Waltenberger-Elf leider nicht mehr so dominant spielen wie vor der Halbzeit. Teilweise hatte Frankonia sehr viel Platz, konnte sogar ein paar Mal gefährlich vor das FVS-Gehäuse kommen, jedoch retteten Alexander Sisin sowie Yeansen Stetter jeweils in letzter Sekunde. Die Gelb-Rote Karte in der 82. Minute für einen Frankonia-Spieler war eine eher unglückliche Entscheidung des Schiedsrichters; mit ein wenig Fingerspitzengefühl hätte er die Karte stecken lassen können.

Der FVS warf nun alles und jeden nach vorne. Nach einem Eckball in der 89. Minute faustete der Gästekeeper den Ball nicht weit genug weg und Adrian Pop bedankte sich, indem er mit einem gefühlvollen Schuss, der durchaus Übersicht erforderte, zum 2:1-Sieg traf.

Ein Arbeitssieg steht zur Buche, mehr nicht. Die Spieler waren sehr um Wiedergutmachung bemüht, was man zum Beispiel am sehr aggressiven Defensivverhalten der Außenspieler Arthur Tuckin und Jannes Metz sehen konnte. Jedoch muss sich die Mannschaft noch weiter steigern, um die kommenden Wochen erfolgreich bestreiten zu können. Die "Zweite" kassierte ihre erste Niederlage und verlor gegen Frankonia II 3:4. Yannis Wößner und Nico Boos (2) trafen für den FVS II.
Das Ergebnis des schweren Auswärtsspiels der ersten Mannschaft beim FC Obertsrot (am Mittwoch) und das der "Zweiten" bei Obertsrot II (Dienstag) stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

 

Aufstellung: Sidney Müller - Björn Götz, Matteo Hiesl, Fabian Maracek (34. Alexander
Sisin), Adrian Pop, Jan Hänle, Patrick Goschi (60. Yeansen Stetter), Arthur Tuckin (60.
Florian Ball), Jannes Metz (81. Simon Hiesl), Ruben Weßbecher, Marcel Weßbecher.

5. Spieltag: FV Ottersdorf - FVS 5:0
Sonntag, 3. Oktober, 15 Uhr
 

Eine besonders schmerzhafte Derby-Niederlage endete glatt 5:0 für den Spitzenreiter aus

Ottersdorf.Die erste halbe Stunde konnte der FVS das Spiel noch offen gestalten.

Jedoch wurde es vor allem nach Standardsituationen immer brandgefährlich. Letztendlich

gewann Ottersdorf weil sie genau das taten was der FVS nicht tat:sich in Kopfballduelle

werfen und die zweiten Bälle erobern.Weil sie genau das taten resultierten vier (!) Treffer

nach Standardsituationen.Schön spielen alleine reicht nicht aus wenn es gegen härter

spielende Mannschaften geht. Dass der FV Ottersdorf zu den körperlich sehr gut spielenden

Mannschaften gehört war bekannt, jedoch konnte man das davor besprochene leider nicht

umsetzen.Hoffentlich ist es jetzt bei jedem Spieler angekommen, dass hundertprozentiger

Einsatz Grundvoraussetzung ist um Spiele zu gewinnen.

 

Aufstellung: Jan-Simon Müller – Adrian Pop, Matteo Hiesl, Fabian Maracek (65. Jannes

Metz), Alexander Sisin (70. Björn Götz), Jan Hänle, Simon Hiesl (40. Vincent Reuter), Simon

Bischof, Florian Ball (75. Arthur Tuckin), Ruben Weßbecher, Marcel Weßbecher.

4. Spieltag: FVS - FV Baden-Oos 9:1
Donnerstag, 23. September, 19 Uhr
 

Die Zuschauer kamen beim Donnerstagabendspiel voll auf ihre Kosten. Neben schönen

Toren war beim 9:1-Sieg des FVS gegen den FV Baden-Oos II zudem ein wunderschöner Sonnenuntergang zu bewundern (siehe Instagram).

Von Beginn an ließ man Ball und Gegner mustergültig laufen. Kapitän Jan Hänle besorgte nach zehn Minuten das 1:0 mit einem sehenswerten Heber aus spitzem Winkel. Danach fielen die Tore wie am Fließband, wobei man der Mannschaft zu Gute halten muss, dass sie nicht nachließ und somit den Torhunger ausreichend stillen konnte.

Stürmer Marcel Weßbecher brillierte mit einem Fünferpack, Florian Ball traf zum zwischenzeitlichen 4:0 und der erst 18-jährige Matteo Hiesl erzielte kurz nach der Halbzeitpause sein erstes Tor für den FVS: Gratulation! Sein Bruder Simon Hiesl traf ebenfalls, indem er seine Schnelligkeit ausspielte; auch für ihn war es das erste Saisontor. Einem höheren Ergebnis standen lediglich die Chancenverwertung und die Abseitsregel im Wege. Kurz vor Schluss kassierte man noch den Ehrentreffer, da nicht energisch genug verteidigt wurde, was das Trainerteam sowie die Mannschaft sichtbar ärgerte.

Unterm Strich steht dennoch einer der höchsten Siege der Vereinsgeschichte, letztmals gewann eine erste Mannschaft des FVS mit acht Toren Unterschied in der Aufstiegssaison 2009/2010 (8:0 gegen den FC Rastatt 04 II).

 

Aufstellung: Daniel Loris – Matteo Hiesl, Fabian Maracek, Marcel Lisowski, Björn Götz (65.

Arthur Tuckin), Jan Hänle, Jonas Hörig (72. Nico Boos), Simon Hiesl (57. Vincent Reuter),

Florian Ball, Adrian Pop (75. Manuel Fröhner), Marcel Weßbecher.

3. Spieltag: FV Iffezheim - FVS 1:2
Sonntag, 19. September, 15 Uhr
 

Nach der am Wochenende zuvor erschreckend schwachen Leistung gegen Hörden haben es die Trainer sowie die Mannschaft geschafft, mehr als nur einen Schalter umzulegen. Beim Aufstiegskandidaten FV Iffezheim siegte der FVS 2:1.

Man merkte von Beginn an, dass eine Mannschaft auf dem Platz stand, die unbedingt drei Punkte aus dem Renndorf entführen wollte. In der ersten Halbzeit dominierten die Blau-Weißen klar das Geschehen. Simon Bischof scheiterte erst am Torhüter und schob den Ball dann knapp am Pfosten vorbei. Ein paar Minuten später setzte sich der sehr agile Ruben Weßbecher über außen durch und scheiterte jedoch aus spitzem Winkel ebenfalls am gut reagierenden Iffezheimer Schlussmann. Einziger Wermutstropfen: Leider musste Innenverteidiger Kim Roth bereits in der 37. Spielminute verletzt den Platz verlassen; Gute Besserung an dieser Stelle!

Die Iffezheimer versuchten oftmals mit Steilpässen die FVS-Abwehr zu knacken, was jedoch nicht gelang, da die Viererkette ein sehr gutes Stellungsspiel an den Tag legte. In der 55. Minute gab es dann großen Jubel bei den Gästefans: Simon Bischof verlängerte eine Freistoßflanke mit der Hacke gekonnt ins Tor.

Daraufhin nahm die Heimmannschaft mehr und mehr das Zepter in die Hand, meist ohne jedoch zwingend vor das Tor von FVS-Keeper Jan-Simon Müller zu kommen. Einmal musste er jedoch ran: Nach einem zu kurzen Klärungsversuch zog ein Iffezheimer Spieler volley von der Strafraumgrenze ab. Mit beiden Fäusten konnte der FVS-Schlussmann den verdeckten Schuss jedoch entschärfen.

Nachdem der Schiedsrichter in der 79. Minute Giuseppe Pollari die Ampelkarte zeigte, gab es für den FVS in Unterzahl nur noch eine Devise: Die Führung mit Mann und Maus verteidigen. Jeder gewonnene Zweikampf wurde frenetisch von der „Zweiten“ bejubelt, welche die „Erste“ das ganze Spiel hinweg lautstark unterstützte. In der 80. Minute wurde dann Björn Götz für Urlaubs-Rückkehrer Marcel Wessbecher eingewechselt, und das sollte sich bezahlt machen. In der 85. Minute erlief Ruben Weßbecher einen langen Ball, und der Ball prallte nach seinem Schussversuch vom Verteidiger zu Björn Götz, der nicht direkt abschloss, sondern die Ruhe behielt, noch einen Gegenspieler umspielte und dann mit links ins Netz traf. Die Iffezheimer verkürzten in der 89. Minute durch Gerrit Schlindwein noch auf 1:2 und kamen sogar noch einmal gefährlich vor das FVS-Gehäuse. Adrian Pop hatte jedoch was gegen den Ausgleich und blockte den Schuss, welcher im leeren Tor eingeschlagen hätte, im letzten Moment mit einer tollen Grätsche.

Unterm Strich stehen ein verdienter Auswärtssieg, ein packendes Kreisliga-A-Spiel und ein 6-Punkte-Wochenende zu Buche. Weiter so!

 
Aufstellung: Jan-Simon Müller - Adrian Pop, Marcel Lisowski, Kim Roth (37. Simon Hiesl), Matteo Hiesl, Jan Hänle, Jonas Hörig, Simon Bischof, Florian Ball (66. Giuseppe Pollari), Ruben Wessbecher (90. Manuel Fröhner), Marcel Weßbecher (80. Björn Götz).
2. Spieltag: FVS - FV Hörden 0:2
Samstag, 11. September, 17.30 Uhr
 

Nach dem enttäuschenden Remis im Nachbarschaftsderby gegen Plittersdorf wollte der FVS im ersten Heimspiel der Saison gegen den FV Hörden unbedingt die ersten drei Punkte einfahren. Doch daraus wurde nichts. 0:2 unterlagen die Blau-Weißen nach 90 Minuten, in denen es zwei Platzverweise gab.

Gegen die Hördener hatte der FVS in den Vorjahren meist gut ausgesehen, vor allem zu Hause, dieses Mal aber waren die Gäste von Anfang an präsenter in den Zweikämpfen, lauffreudiger und im Angriffsspiel kreativer und mutiger. In der 23. Spielminute zeigte der Schiedsrichter zum Entsetzten aller FVS-Anhänger auf den Punkt und gab Elfmeter. Was war passiert? Von außen war klar zu sehen, dass der Hördener Spieler auf dem Ball ausgerutscht war und dadurch zu Fall kam. Der Schiedsrichter hatte leider eine andere Wahrnehmung. Valentin Borrow ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte sicher zum 0:1. Nach etwas über einer halben Stunde ließ sich ein Hördener Spieler zu einer Tätlichkeit an Adrian Pop hinreißen und sah berechtigterweise die Rote Karte. Der FVS konnte die Überzahl jedoch nicht nutzen und so ging es mit einem 0:1-Rückstand in die Halbzeit.

Nach der Pause waren die Blau-Weißen sichtlich bemüht den Ausgleich zu erzielen,
jedoch fehlten im Spiel nach vorne einfach die Ideen. In der 63. Spielminute flog dann auch
noch der eingewechselte Jannes Metz nach einer Tätlichkeit vom Platz, so dass nun zehn gegen zehn spielten. Nach einem schnell vorgetragenen Konter der Hördener gab der
Schiedsrichter erneut Elfmeter für die Gäste. Wieder war es kein Foul, aber am Ende auch
nicht ausschlaggebend, da der FVS sich diese Niederlage selbst zuzuschreiben hat. Zum
Zeitpunkt des zweiten Elfmeters waren noch gut 20 Minuten zu spielen und wieder
schaffte man es nicht, zwingend vor das Tor des Gegners zu kommen. Der Sieg für den FV Hörden war insgesamt verdient, da die Gäste an diesem Tag fußballerisch und kämpferisch besser waren.

 

Aufstellung: Jan-Simon Müller - Matteo Hiesl, Marcel Lisowski, Kim Roth (57. Björn Götz),
Fabian Maracek, Jan Hänle, Simon Hiesl (75. Manuel Fröhner), Simon Bischof, Florian Ball, (78. Viktor Fot), Adrian Pop (35. Jannes Metz), Ruben Weßbecher.

1. Spieltag, Saison 2021/22: FV Plittersdorf - FVS 0:0
Samstag, 4. September, 17 Uhr
 
Nach einer langen und intensiven Vorbereitung war es am ersten Septemberwochenende endlich so weit: Der lang ersehnte Saisonauftakt war gekommen und die Voraussetzungen standen diesmal zugunsten des FVS. Man hatte sich personell gleich auf mehreren Positionen verstärkt, viele Spieler haben mittlerweile mehrere Jahre Kreisliga-A Erfahrung. Zudem hat man schon etliche Jahre nicht mehr gegen Plittersdorf verloren.
Der erhoffte Derbysieg blieb am ersten Spieltag im Ried jedoch aus. Der FVS hatte mehr Ballbesitz, ohne jedoch wirklich gefährlich vor das Gehäuse der Hausherren zu kommen. Mehr als ein paar Hereingaben sowie Distanzschüsse kam leider nicht von den Blau-Weißen, die mit der Hitze sowie dem holprigen Platz haderten. Der FV Plittersdorf hatte zwar weniger Ballbesitz, jedoch vor allem gegen Ende des Spiels, meist nach Kontern, die eindeutig besseren Torchancen. Wenn nicht der glänzend aufgelegte FVS-Keeper Jan-Simon Müller gewesen wäre, hätte dieses Spiel sogar zugunsten der Gastgeber enden können.
Im kommenden Heimspiel wollen die Blau-Weißen eine Schippe drauflegen, um die ersten drei Punkte einzufahren.
 
Aufstellung: Jan-Simon Müller - Matteo Hiesl, Marcel Lisowski, Kim Roth, Björn Götz, Vincent Reuter (75. Jannes Metz), Jan Hänle, Simon Hiesl (57. Simon Bischof), Adrian Pop, Florian Ball, (84. Sidney Somers), Ruben Weßbecher.

8. Spieltag: FVS - FV Ottersdorf 0:1 (Die Saison 2020/21 wurde wegen Covid-19 nach dem 8. Spieltag abgebrochen)

Sonntag, 25. Oktober, 15 Uhr

 

Die Ausgangslage vor dem Kreisliga A-Leckerbissen zwischen dem FVS und dem FV Ottersdorf war mehr als spannend: Der FVS startete gut (und besser als erwartet) in die Runde und grüßte vom vierten Tabellenrang. Der FV Ottersdorf hatte sich nach einem holprigen Start gefangen und zuletzt das Ried-Derby gegen Plittersdorf klar für sich entschieden. Beide Mannschaften gelten als kampfstark und haben treffsichere Torjäger in ihren Reihen. Zudem trennten die Teams lediglich drei Punkte in der Tabelle.
Nach dem Spiel steht das einstimmige Fazit, dass der FV Ottersdorf durch das 0:1 vollkommen verdient drei Punkte aus dem Murgstadion entführte.
Die erste Halbzeit war sehr zerfahren, wobei Ottersdorf mehr Spielanteile sowie ein deutliches Chancenplus besaß. Der FVS kam nur einmal gefährlich vors Gästetor, aber Ex-FVS-Spieler und Gästekapitän Keven Sutter grätschte FVS-Kapitän Jan Hänle in allerletzter Sekunde den Ball vom Fuß, bevor dieser abschließen konnte.
Trotz deutlicher Halbzeitansprache kam mit Beginn der zweiten Halbzeit dann die kalte Dusche: Nach einer Freistoßflanke parierte FVS-Keeper Sidney Müller noch aus kurzer Distanz, der Nachschuss von Goalgetter Kamil Puszczewicz, einst Teil der FVS-Meisterelf von 2010, war jedoch drin. Beide Gästespieler standen bei ihren Abschlüssen sträflich frei.
Die Blau-Weißen nahmen von nun an das Zepter in die Hand und waren spielerisch besser als die Rieder. Jedoch beschränkten sich die Ottersdorfer nach ihrem Führungstreffer (verständlicherweise) nur noch aufs Verteidigen und Kontern. Lange Bälle funktionierten nicht, da die Gäste-Elf von Jens Knabe die absolute Lufthoheit hatte. Sobald die Elf von André Waltenberger mal per Kombinationsspiel ins letzte Angriffsdrittel kam, verteidigte die erfahrene Ottersdorfer Mannschaft sehr bissig, aber auch sehr clever.
Bis auf zwei halbwegs gefährliche Hereingaben kam leider nichts mehr vom FVS. Die Einwechslungen von Patrick Goschi, Manuel Fröhner und Friedrich Jung brachten zwar neuen Schwung und die benötigte Ballsicherheit, jedoch fand man an diesem Tag einfach kein Mittel gegen die gut organisierten Gäste.
Die Enttäuschung war nach dieser ärgerlichen Derby-Niederlage natürlich dementsprechend groß, da sich die Mannschaft viel mehr vorgenommen hatte. Gerade in dieser Phase der Saison werden die Weichen für den weiteren Verlauf der Saison gestellt.
Deswegen ist es jetzt umso wichtiger, dass sich jeder an die eigene Nase fasst und Verantwortung übernimmt. Denn dass das am Sonntag insgesamt zu wenig war, sollte jedem klar sein. Nun gitl es, Schwächen aufarbeiten, vom Gegner lernen und im Training sowie nächsten Sonntag wieder die richtige Einstellung zeigen.
 
Es spielten: Sidney Müller, Alexander Sisin, Fabian Maracek, Simon Hiesl, Björn Götz (58. Manuel Fröhner), Jonas Hörig, Jan Hänle (65. Patrick Goschi), Simon Bischof, Adrian Ion Pop,
Florian Ball (65. Friedrich Jung), Marcel Weßbecher.

7. Spieltag: 1. SV Mörsch II - FVS 2:3

Sonntag, 18. Oktober, 15 Uhr

 

Beim Tabellenletzten in Mörsch war der FVS von Beginn an spielerisch deutlich überlegen und siegte verdient 3:2. Entweder kombinierte man sich gegen die Landesliga-Reserve mit kurzen Passstafetten durchs Mittelfeld oder spielte den Ball zu Adrian Pop, der an diesem Tag einfach nicht zu halten war. Wieder und wieder preschte er die Außenbahn entlang und brachte die gegnerischen Verteidiger zur Verzweiflung.
Allerdings hatte die Waltenberger-Elf auch immer wieder Durchhänger, in denen man nicht richtig in die Zweikämpfe kam und die Mörscher gewähren ließ. Ein ums andere Mal liefen die Blau-Weißen in Konter, die jedoch meist im letzten Drittel des Spielfelds endeten. Simon Bischof und Kapitän Jan Hänle ist es zu verdanken, dass man sich nicht komplett den Schneid abkaufen ließ, da sie (wie immer) gefühlt 90 Minuten im Vollsprint ackerten und mit gutem Beispiel vorangingen.
Nach einer torlosen ersten Hälfte mit den besseren Chancen für den FVS war es schließlich Marcel Weßbecher, der sein siebtes Saisontor markierte und den FVS in Führung schoss. Nach einem schönen Steilpass von Manuel Fröhner chippte der Torjäger den Ball mit links am heraus stürmenden Torhüter vorbei ins Netz.
Nur fünf Minuten später glichen die Mörscher aus; die Hintermannschaft des FVS war für einen Moment unachtsam und so konnte Wladislav Weber frei vor dem Tor einschieben. Etwas über eine Stunde war gespielt. Der FVS brauchte wiederum nur vier Minuten, um sich mit einem Doppelschlag die Führung zurückzuholen: Fabian Maracaek schaltete schnell und schlug einen Freistoß diagonal zu Adrian Pop, der sich die Kugel mit dem Kopf vorlegte, seine Gegenspieler stehen ließ und clever in die Mitte ablegte. Dort hatte Manuel Fröhner keine Mühe, den Ball ins lange Eck zu schieben. Kurz darauf gab es einen Eckball, der immer länger wurde und schließlich von Florian Ball aus kurzer Distanz über die Linie gedrückt wurde.
Für den FVS gab es noch zwei kuriose Szenen: In einer Aktion traf man den Pfosten, die Latte und zweimal wurde der Ball auf der Linie geklärt. Kurz danach schaffte man es, aus kurzer Distanz nur die Unterkante der Latte zu treffen. Das rächte sich. Der SV Mörsch II kam nach einem Eckball in der 77. Minute nochmal zum Anschlusstreffer. Die Waltenberger-Elf verwaltete die Führung in der Folge mit viel Cleverness; es wurden beispielsweise keine unnötigen Fouls in Strafraumnähe begangen und niemand lamentierte beim Schiedsrichter. Alles in allem resultierte so ein verdienter Arbeitssieg gegen den Tabellenletzten und die nächsten drei Punkte.
 
Es spielten: Sidney Müller - Björn Götz, Christian Merkel (46. Fabian Maracek), Jonas Hörig, Jan Hänle (87. Sandro Schütt), Simon Hiesl, Manuel Fröhner, Simon Bischof, Florian Ball, Adrian Ion Pop (90. Niklas Herrmann), Marcel Weßbecher (90. Igor Capurelovic).

6. Spieltag: FVS - SV Staufenberg 3:1

Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr

 

Überraschend viele Zuschauer fanden beim Spiel gegen den Spitzenreiter aus Staufenberg den Weg ins Murgstadion. Parkplätze gab es keine mehr dafür aber eine überaus gute Clubhausbewirtung, gute Stimmung und vor allem: Guten Fußball!
Vorab ein Dankeschön an alle Zuschauer, die sich ausnahmslos alle an die Corona-Vorschriften des FVS hielten; Daten hinterlassen, Hände desinfizieren und einen Mund-Nasen-Schutz beim Betreten des Clubhauses tragen.
Zum Sportlichen: Der FVS hatte scheinbar seine Lehren aus der 0:4-Niederlage beim VFR Bischweier gezogen. Von Beginn an spielten die Blau-Weißen hoch konzentrierten und vor allem intelligenten Fußball. Über das ganze Spiel hinweg wurden die Bälle sauber hinten rausgespielt, die Offensivspieler zogen Sprints an, forderten aktiv die Bälle und machten sie vorne fest, was wiederum die Abwehr entlastete. Besonders herauszuheben ist Simon Hiesl, der personalbedingt (wieder einmal) in die Innenverteidigung rückte. Er hielt den Laden hinten zusammen und war der sogenannte Fels in der Brandung der Steinmauerner Hintermannschaft. Alles was die sehr gute Abwehr des FVS nicht abwehren konnte, parierte Jan-Simon Müller im Kasten glänzend.
Zu den Toren: Manuel Fröhner machte das, was ein Manuel Fröhner eben macht: Den Ball mit links aus der Distanz in den Winkel zirkeln. Das geschah in der 10. Minute. Torjäger Marcel Weßbecher traf in der 61. Minute nach einem schnellen Konter und einer butterweichen Flanke von Florian Ball mit dem Kopf gegen die Laufrichtung von Ex-FVS-Keeper Alexander Penkert.
Mit der Einwechslung von Friedrich Jung bewies Trainer André Waltenberger das berühmte „goldene Näschen“. Der Joker eroberte, eine Minute nach seiner Einwechslung in der 78. Minute, im Mittelfeld den Ball, lief auf den Torwart zu und legte clever auf Marcel Weßbecher quer, der zur 3:0-Führung einschob. Der Elfmetertreffer der Gäste durch Alexander Murr in der Nachspielzeit war lediglich Ergebniskosmetik.
 
Es spielten: Jan-Simon Müller - Yannik Weber, Björn Götz, Christian Merkel (78. Friedrich Jung), Jonas Hörig, Jan Hänle, Simon Hiesl, Marcel Weßbecher, Manuel Fröhner (61. Arthur Tuckin), Florian Ball, Adrian Ion Pop (65. Simon Bischof).

5. Spieltag: VfR Bischweier - FVS 4:0

Sonntag, 4. Oktober, 15 Uhr

 

Eigentlich könnte man die beiden letzten Spielberichte gegen Bischweier einfach hier einfügen (im FVS-Archiv zu finden), da diese Spiele ebenfalls 0:4 verloren gingen und der Spielverlauf nahezu gleich war wie an diesem 5. Spieltag der Kreisliga A.

Der Aufstiegskandidat aus Bischweier ging zwar ersatzgeschwächt ins Spiel, jedoch tat der VfR genau das, was man in diesem Fall (erst recht) tun sollte: In den Zweikämpfen präsent sein und mehr laufen als der Gegner. Auffällig war, dass es Bischweier immer schaffte, den FVS so anzulaufen, dass ein geordnetes Aufbauspiel bei den Blau-Weißen leider nicht stattfinden konnte.

Falls man es dann doch einmal schaffte, den Ball ins Mittelfeld zu bringen, wurde der Raum meist so eng, dass entweder der Ball lang geschlagen oder verloren wurde.

Bischweier hingegen schaffte es stets, sich Räume zu verschaffen und war dabei keineswegs spielerisch brillant, aber dennoch feldüberlegen. Das Eigentor durch Simon Hiesl in der 6. Spielminute fiel zwar unglücklich, passte aber gut zum ganzen Spiel: Dem FVS gelang nur sehr wenig und der VfR Bischweier wurde zu keiner Zeit vor ernsthafte Probleme gestellt. Die Gastgeber mussten lediglich die Kopfballduelle führen (führen, nicht gewinnen, da sie nahezu jeden zweiten Ball eroberten) und den Ball schnell nach vorne in die Schnittstellen spielen.

Das taten sie insgesamt ziemlich erfolgreich. Felix Maksimovic konnte zweimal ganz entspannt frei vor dem Tor einschieben (25. und 69. Minute). Der zur 65. Minute gekommene Marcel Kristofic hatte in der 80. Spielminute ebenfalls keine Mühe vorm Tor, da sich die Blau-Weißen im kompletten Spiel zu einfach schlagen ließen.

Sechs Minuten vor Abpfiff sah auch noch Pascal Lisowski unglücklicherweise die Rote Karte,

da ihn der Stürmer kreuzte und es einen Kontakt gab. Letztlich hatte der Schiedsrichter keine andere Wahl als die Aktion als Notbremse zu werten; kein Vorwurf an dieser Stelle.

Jetzt gilt es, das Spiel als Lehrstunde in Sachen Laufbereitschaft, Zweikampfhärte sowie

Raumaufteilung zu betrachten und ganz schnell den Fokus auf die kommenden Gegner zu

richten.

 

Es spielten: Jan-Simon Müller - Yannik Weber (87. Niklas Herrmann), Pascal Lisowski, Fabian Maracek (46. Björn Götz), Jonas Hörig (69. Manuel Fröhner), Jan Hänle, Simon Hiesl, Marcel Weßbecher (69. Arthur Tuckin), Simon Bischof, Adrian Ion Pop, Florian Ball.

4. Spieltag: FVS - FC Frankonia Rastatt 3:1

Sonntag, 27. September, 15 Uhr

 

Der FVS ging an diesem windigen Herbsttag zwar ersatzgeschwächt ins Heimspiel gegen Frankonia Rastatt (Sidney Müller, Marcel Lisowski und Pascal Lisowski fehlten verletzt), jedoch tat dies dem Spiel der Waltenberger-Elf keinen Abbruch. 3:1 gewannen die Blau-Weißen und feierten damit den zweiten Sieg im zweiten Heimspiel.
Es war jederzeit zu spüren, dass man die Frankonen unbedingt schlagen wollte. Die Anfangsüberlegenheit des FVS nutzte Marcel Weßbecher in der 28. Minute, indem er da stand, wo ein Stürmer eben stehen muss, und einen Abpraller zum 1:0 verwertete.

Sieben Minuten später führte ein Stellungsfehler in der FVS-Abwehr zum überraschenden Ausgleich durch Jan Malovec. Das Spiel wurde zur Halbzeit hin immer hektischer und zweikampfbetonter. Ein Lob geht an jeden Einzelnen, da sich keiner schonte und jeder konsequent in die Zweikämpfe ging.
Nach der Halbzeit gab es wiederum eine Drangphase des FVS, und erneut war es Marcel Weßbecher, der nach einem Eckball genau richtig stand und den Ball aus kurzer Distanz einschob.

Die Frankonen rannten nochmal an, ohne sich jedoch zwingende Chancen herauszuspielen, da die Abwehr des FVS gut stand. Lediglich Fabian Maracek prüfte seinen Torwart Jan-Simon Müller, der jedoch auf dem Posten war. Kapitän Jan Hänle machte schließlich in der 90. Minute mit einem verwandelten Foulelfmeter alles klar.

 

Es spielten: Jan-Simon Müller - Yannik Weber, Alexander Sisin (86. Björn Götz), Fabian Maracek, Arthur Tuckin (90. Niklas Herrmann), Jonas Hörig (64. Manuel Fröhner), Jan Hänle, Simon Hiesl, Marcel Weßbecher, Simon Bischof, Adrian Ion Pop (68. Florian Ball).

3. Spieltag: SV Bietigheim - FVS 0:0

Samstag, 19. September, 17 Uhr

 

Mit einem Punkt kehrte der FVS beim 0:0 aus Bietigheim. Die Zuschauer sahen insgesamt ein eher schwaches Kreisliga-A-Spiel am dritten Spieltag. Die erste Hälfte wirkte sehr zerfahren, geprägt durch Fehlpässe und lange Bälle. Selbst die Gelb-Rote Karte in der 39. Minute für einen Bietigheimer Spieler (aufgrund einer Schwalbe) konnte dem FVS keine wirklichen Feldvorteile verschaffen. In der 43. Minute musste dann auch noch Innenverteidiger Marcel Lisowski das Spiel verletzungsbedingt verlassen. Die wenigen vorhandenen Torchancen konnten die sehr aufmerksamen Schlussmänner jeweils entschärfen. 

Der FVS realisierte leider erst in den letzten zehn Minuten des Spiels, dass er hier drei Punkte einfahren konnte, als den Bietigheimern merklich die Kräfte ausgingen. Jetzt drückte man auf den Siegtreffer, welcher jedoch nicht fallen wollte, da Manuel Fröhner einen Freistoß ans Lattenkreuz setzte.

Einen weiteren Freistoß sowie den Nachschuss durch Arthur Tuckin konnte der Bietigheimer Schlussmann parieren. Letztendlich hatte dieses Spiel auch keinen Sieger verdient.

 

Es spielten: Jan-Simon Müller - Yannick Weber (70. Björn Götz), Pascal Lisowski,Marcel Lisowski (43. Arthur Tuckin), Alexander Sisin (84. Manuel Fröhner), Jan Hänle, Simon Hiesl, Florian Ball (67. Patrick Goschi), Fabian Maracek, Adrian Pop, Marcel Weßbecher.

2. Spieltag: FVS - SV Au am Rhein 2:1

Sonntag, 13. September, 15 Uhr

 

Zum ersten Heimspiel in der Saison war mit dem SV Au am Rhein gleich ein selbsternannter Meisterschaftsaspirant zu Gast im Murgstadion. 
Der SV Au wollte seinen Ambitionen gerecht werden und den zweiten Saisonsieg der noch jungen Saison einfahren. Der FVS hingegen wollte nach der unglücklichen Niederlage letzte Woche in Iffezheim die ersten Punkte holen.
Unter diesen Voraussetzungen und bei sommerlichen Temperaturen bekamen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel zu sehen, wobei die Gäste leichte spielerische Vorteile hatten.
Nach Chancen auf beiden Seiten, war es Nico Boos, der den FVS in der 18. Minute in Führung brachte. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Halbzeit.
In der zweiten Halbzeit dauerte es wieder nicht lange, bis der FVS seine Führung erhöhen konnte: Gleich in seinem ersten Spiel erobert Adrian Ion Pop den Ball am gegnerischen Sechzehner und erzielte in der 58. Minute die 2:0-Führung für den FVS.
Im Anschluss hatten die Gäste wesentlich mehr vom Spiel und erzielten in der 81. Minute durch Erik Walter den Anschlusstreffer zum 2:1. 
Der SV Au warf danach alles nach vorne und drängte auf den Ausgleich, der FVS hielt allerdings gut dagegen und verdiente sich so den knappen 2:1-Heimerfolg.

 

Es spielten: S. Müller - Maracek (Götz), M. Lisowski, P. Lisowski (Goschi), Sisin (Weber) - Hörig, Hänle, Hiesl, Ball, Ion Pop - Boos (Fröhner).

1. Spieltag: FV Iffezheim - FVS 4:3

Sonntag, 6. September, 15 Uhr

 

Zum Saisonauftakt ging es für den FVS nach Iffezheim. Nach dem Ausscheiden im Pokal wollte man im ersten Rundenspiel anders auftreten, was von Beginn an zu sehen war.
Bereits in der 14. Minute konnte Simon Hiesl nach einem kurz abgewehrten Eckball aus rund 18 Metern den Ball im Tor unterbringen. Die Führung hielt allerdings nicht lange, denn schon in der 25. Minute erzielten die Iffezheimer den Ausgleich zum 1:1. Der FVS schüttelte sich indes nicht lange, denn keine zwei Minuten später war auch schon Marcel Weßbecher zur Stelle und stellte nach starker Einzelleistung auf 2:1 für die Blau-Weißen. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Kabinen, die Führung für die engangierten Gäste ging zu diesem Zeitpunkt in Ordnung.
Kurz nach der Pause gab's dann schon die kalte Dusche, als Iffezheim abermals ausglich. Die Spieler des FVS ließen die Köpfe aber nicht hängen und schlugen in der 64. Minute erneut zurück. Wieder traf Marcel Weßbecher, der somit für die dritte Gästeführung an diesem Tag sorgte. Es sollte leider die letzte bleiben.
In der Schlussphase bewiesen die Hausherren aus dem Renndorf, warum sie auch in dieser Saison zu den Aufstiegskandidaten zählen. In der 75. Minute glichen sie zum 3:3 aus, drei Minuten später stand es schließlich 4:3 für die Heimelf. Die erste Führung der Iffezheimer versuchte der FVS nochmal zu kontern, aber alle weiteren Angriffsversuche blieben glücklos. Schade, denn nach dieser engagierten Leistung wäre mindestens ein Unentschieden der gerechtere Ausgang des Spiels gewesen.
 
Es spielten: S. Müller - Merkel, M. Lisowski, P. Lisowski, Sisin, Hiesl (Tuckin), Hänle, Ball (Fröhner), Bischof (Goschi), Hörig, Weßbecher.

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