Am
vergangenen Samstag gastierte die Reserve des FV
Steinmauern beim Tabellenzweiten aus Au am Rhein. Es
entwickelte sich, wie zu erwarten, von Beginn an eine
kampfbetonte Partie, in der der FVS mehr Spielanteile
hatte. In der Anfangsphase hatte die „Zweite“ die ein
oder andere Chance um in Führung zu gehen. So köpfte
Burhan Muhcu den Ball nach schöner Flanke von Markus
Weinmann aber nur an die Latte. Leider spielte der FVS
seine Angriffe nicht konsequent zu Ende und kam so auch
nicht zu klaren Torchancen. Bei manchen Offensivaktionen
hätte man einfach früher zum Abschluss kommen sollen,
anstatt zu versuchen den Ball in Tor zu tragen. Dann kam
es wie es kommen musste und die bis dahin eher harmlosen
Gastgeber gingen Mitte der ersten Hälfte in Führung.
Einmal nicht konzentriert in der Defensive und schon
liegt man hinten. Aber so ist das nun mal; die
Mannschaften, die in der Tabelle oben stehen, brauchen
nicht viele Chancen um ein Tor zu erzielen. Bis zur
Halbzeitpause passierte auf beiden Seiten nicht mehr
viel, wobei kurz vor Pausenpfiff der FVS Glück hatte,
dass die zweite Nachlässigkeit in der Abwehr nicht
bestraft wurde.
So ging es dann mit einer recht unverdienten 1:0-Führung
für die Gastgeber in die Umkleiden. In der zweiten
Hälfte dann das gleiche Bild: Viele Zweikämpfe im
Mittelfeld mit wenig zwingenden Tormöglichkeiten auf
beiden Seiten. Trotzdem war unsere „Zweite“
spielbestimmend, konnte aber wie schon in Halbzeit eins
sich nicht dafür belohnen. Leider wurde mit zunehmender
Spieldauer, wie so oft in dieser Saison, bei dem ein-
oder anderen die Disziplin vernachlässigt und so war es
dann Nicolas Kölmel, der 20 Minuten vor Spielende wegen
Meckerns mit Gelb-Rot vom Platz musste. Dennoch war der
FVS bis zum Schluss dem Ausgleich näher als die
Gastgeber dem 2:0, auch weil diese ihre wenigen
Konterchancen nicht gut ausspielten.
Trotz der großen kämpferischen Leistung war das Glück an
diesem Tag nicht auf der Seite des FV Steinmauern und so
ging das Spiel dann unglücklich mit 0:1 verloren. Alles
in allem kann man aber auf der gezeigten Leistung
aufbauen und wenn man es endlich mal schafft, sich nur
aufs Fußball spielen zu konzentrieren und nicht darauf,
ob der Schiedsrichter alle Situationen richtig
einschätzt oder nicht, wird der Ball auch wieder das Tor
finden und die Erfolgserlebnisse zurückkommen.
Aufstellung: Christian Schaak - Markus Weinmann,
Daniel Loris, Tim Grünbacher - Andre Grünbacher, Michael
Dittmar, Volker Pillo, Martin Witt (73. Manuel Kühn),
Sven Eiler - Nicolas Kölmel, Burhan Muhcu.